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Geschichte |
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Der Ursprung dieser Sportart findet man in den USA Ende der Fünfziger, wobei das Spiel "Floorhockey" genannt wurde und mit einer leichten Plastikscheibe gespielt wurde. Als die Sportart nach Europa kam, wurde die Scheibe bald durch einen leichten Plastikball ersetzt. Die neue Sportart „Unihockey" wurde erstmals in den frühen 70er Jahren in Schweden, dort vor allem in Schulen und in Freizeitvereinen gespielt. In der Schweiz boomte er seit Ende der 80er, anfangs 90er Jahren und verzeichnet bis heute ein regelmässiges Wachsum.
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Das Spiel und die Regeln |
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Unihockey ist eine faszinierende Sportart für Junge und Junggebliebene. Unihockey ist einfach, spannend, kreativ, schnell und sehr intensiv. Auf dem Grossfeld besteht die Mannschaft aus fünf Spielern mit Stöcken, einem Torhüter, der ohne Stock, stehend oder auf den Knien, das Tor mit der Grösse 160cm auf 115cm bewacht. Es spielen jeweils zwei Mannschaften direkt gegeneinander. Normalerweise, in regulären und offiziellen Meisterschaftsspielen besteht ein Team aus jeweils 15 - 20 Spielern, die in Fünferblöcken, intervallartig ihre Einsätze auf dem Spielfeld absolvieren. Die Originalfeldgrösse (20m mal 40m) wird von einem Bandenset mit einer Höhe von 50cm eingeschlossen. Ein Spiel dauert drei mal 20 Minuten; zwei Schiedsrichter leiten das Spiel und können fehlbare Spieler mit Zeitstrafen aus dem Spiel nehmen. Auf dem Kleinfeld mit einer Grösse von 14 x 24 Meter agieren pro Team drei Akteure und ein Torhüter, geleitet wird das Spiel von einem Schiedsrichter.
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Unihockey in der Schweiz |
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Über 25'000 Lizenzierte zählt das Schweizer Unihockey wobei als spezielle Schweizer Eigenheit das Kleinfeld existiert, welches zudem die grössere Anzahl Lizenzierter aufweist. Durch Gross- und Kleinfeld existiert in der Schweiz nicht nur der Spitzensport Unihockey, sondern ebenfalls der Breitensport. Ausserhalb des Meisterschaftsbetriebes von Swiss Unihockey finden sich zahlreiche Plauschgruppen und viele Turniere speziell für Plausch-, Mixed und sonstigen sportlichen Gruppen. An der Spitze zählte jahrelang Chur und Umgebung als Unihockeyhochburg der Schweiz, in der Zwischenzeit haben sich die Stärkeverhältnisse doch verschoben und der Kanton Bern stellte mit Wiler-Ersigen mehrmals den Meister. Bei den Damen wurde Seriensieger Winterthur zuletzt von Dietlikon abgelöst.
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Unihockey Weltweit |
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Heute ist Unihockey in Nordeuropa eine etablierte Sportart und boomt in Ost- und Zentraleuropa, wie auch in Südost-Asien. Der Internationale Unihockeyverband zählt 39 Mitgliedsländer. Die Zukunft dieser noch jungen Sportart ist vielversprechend und sieht sehr gut aus. Nicht nur die Mitgliederzahlen in den Landesverbänden boomen, sondern auch das Öffentlichkeitsinteresse wächst kontinuierlich. Geldfragen bestimmen zusehends den Sport. Medien, Sponsoren, Fans, Materialfragen und anderes wird immer wichtiger. In den grossen Unihockeynationen ziehen heute Meisterschaftsspiele der Spitzenliga bereits bis zu 2`000 Zuschauer pro Spiel an. Trotzdem gibt es bis heute nur sehr wenige professionelle Spieler. Die meisten internationalen Topspieler betreiben Unihockey aus Leidenschaft und gehen im Alltag einer Arbeit oder einer Ausbildung nach.
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